Und er lebt doch!

Schon oft wurde er totgesagt. Längst ausgestorben sei er, berichteten wehmütig glühende Verehrer dieser außergewöhnlichen Spezies. Diesem scheuen Wesen, das meist nachts unerkannt durch Wälder und Auen trottete, schien das gleiche Schicksal bestimmt wie vielen Arten. Sein Lebensraum wurde immer mehr zerstört und er fand weder die Nahrung noch die Ruhe, die er brauchte.

Bei der letzten großen Wildzählung im Nationalpark Bayerischer Wald fand man jedoch ganz überraschend eine zunächst unbekannte Losung.  Einige alte Spiegelauer, denen man dies zeigte, erkannten diese sofort als Hinterlassenschaft eines Wolpertingers. Auch Prof. Dr. Treplow aus Freising, ein anerkannter Wissenschaftler und Kenner der Materie bestätigte diese Annahme. Die Aufregung war groß und die Freude noch größer, als man dann auf Spuren von noch mindestens zwei weiteren Exemplaren stieß.

Die einmalige und ganz typische Wolpertinger-Losung.

Die inzwischen weitgehend unberührte Natur im Kerngebiet des Nationalparks Bayerischer Wald bietet anscheinend sogar Arten, die als ausgestorben galten, die notwendige Ruhe und den geeigneten Lebensraum.

Er ist also wieder da, der Wolpertinger, dieses urbayerische Geschöpf. Vielleicht wird es bald wieder so viele davon geben, dass man des Nachts wieder mit Frau oder Freundin auf Wolpertingerjagd gehen kann - natürlich nur zum Anschauen und Fotografieren!

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