Tut der Seele gut - der Seelensteig

Der Mensch will gesundes Holz, der Specht braucht morsches.
Der Mensch lässt die alten Wälder nicht leben,
die jungen Wälder aber lassen das Auerhuhn nicht leben.
Von Laubbäumen hält der wirtschaftende Mensch wenig,
bringen sie ihm doch wenig Geld,
der Schwarzspecht ist auf sie angewiesen!
Auf die Löcher, die er hinein meißelt,
warten Rauhfußkauz und Hohltaube.
Man nennt dies Zielkonflikte.

Junger Wald entsteht.

Wasser - Urkraft des Lebens

Der Steig führt über den Waldboden.

Lichter Wald lässt auch andere Pflanzen wachsen.

Die Zeugen des Windwurfs sind noch sichtbar - der junge Wald wächst darüber.

Urkraft Wasser

Der angelegte Steg schützt den Waldboden vor den Tritten der Menschen

... und führt die Besucher durch den Mischwald mit Fichte, Tanne und Buche.

Jungwald und Altwald

Aus dem alten wächst der junge Wald.

Glücksklee

Kranke und gefallene Bäume nähren eine Vielzahl von Lebewesen.

Aus der Biomasse entsteht neuer Wald.

Der gefallene Riese dient den neuen Bäumchen als Lebensgrundlage.

Überall ist Leben.

Die Seele wird vom Pflastertreten krumm.
Mit Bäumen kann man wie mit Brüdern reden
und tauscht bei ihnen seine Seele um.
Die Wälder schweigen.
Doch sie sind nicht stumm.
Und wer auch kommen mag,
sie trösten jeden.
Erich Kästner

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