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29. April - Tag der Diakonin
Am Namenstag der Katharina von Siena feiert der Katholische Deutsche Frauenbund den “Tag der Diakonin”. Damit will der KDFD
signalisieren, dass es sehr wichtig wäre, auch in der katholischen Kirche das Diakonat für Frauen einzurichten. Katharina von Siena wurde am 4.10.1970 von Papst Paul VI. zur Kirchenlehrerin erhoben.
Zudem hat sie in der katholischen Kirche eine ausgezeichnete Stellung als Frau und durch ihr Leben und Tun umreisst sie durchaus das Profil einer Diakonin.
In ihrer Biographie lassen sich dafür gute Gründe finden: - karitatives Tun in der Pflege von Pestkranken, in der menschlichen und spirituellen Begleitung von
Gefangenen bis zu deren Hinrichtung - Auslegung des Evangeliums im Predigtdienst - Kirchenpolitischen Engagement - Konsequenter Friedensdienst - sie hat sich als Frau von Gott
ermächtigt gefühlt, trotz ihrer gesellschaftlich und kirchlich als niedrig eingestuften Stellung das Wort zu erheben und das zu sagen, wozu sie sich berufen fühlte.
In Spiegelau-Riedlhütte feiern katholische und evangelische Frauen und Männer diesen “Tag der Diakonin” gemeinsam. Die
katholische Diplom-Theologin Maria Öllinger und die evangelische Diakonin Gabriela Neumann-Beiler zelebrieren miteinander den Gottesdienst zu diesem Anlass.
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